Lost Heaven
Lost Heaven wurde 1776 von den ersten Siedlern, die tiefer in das Landesinnere von Amerika vorstießen gegründet. Den Siedlern, welche seit Wochen unterwegs waren, erschien dieses Tal, was zwischen den Ausläufern der Rocky Mountains und einem Flussdelta lag, wie der verlorene Garten Eden, an den der Name der Stadt erinnern soll.
Kaum war die Grundstrucktur des Versorgungsnetzes aufgebaut, kam es zu einer Reihe von Todesfällen aufgrund einer mysteriösen Krankheit. Mit der steigenden Zahl der Einwohner ging das Auftreten der Krankheit und die damit verbundenen Todesfälle zurück.
Während des Goldrausches um 1850 stieg die Bevölkerungszahl sprunghaft an und man war, durch das Ansteigen der Güter, die auf dem Fluß transportiert wurden, gezwungen die Hafenanlagen auszubauen. jedoch benötigten man auch mehr Platz auf die Seite des anderen Ufers hin, weswegen man beschloss den Fluss zu stauen, wodurch ein großer See entstand, der von den Zuflüssen des Deltas genährt wird. Die Gebiete hinter dem Staudamm verkamen im Laufe der Jahre und durch das beständige Ablassen von Wasser aus dem See zu einer Sumpflandschaft, die den Everglades in Florida nicht unähnlich ist.
Zurzeit ist die Stadt Lost Heaven umgeben von einem künstlichen Sumpf und den Ausläufern der Rocky Mountains.
Zu Beginn stütze sich die Wirtschaft von Lost Heaven aus Viehzucht und den Handel über die Wasserwege. es diente als Zwischenlager für exotische Waren und während des Bürgerkriegs als Waffenkammer.
Um 1850 wurde seine Wirtschaft stark abhängig von den Erträgen aus dem Bergbau; Anfang des 20ten Jahrhunderts von der aufblühenden Industrie. In der Neuzeit schließlich bezieht die Stadt ihr Kapital aus dem In- und Export von Waren, der Industrie sowie einem Netz aus Banken und Firmen.
Als 1931, als Antwort auf die Große Depression, das Glücksspiel legalisiert wurde, zog Lost Heaven mit, jedoch ohne großen Erfolg. Ob es an der Nähe zu Las Vegas, oder daran, dass die eröffneten Kasinos vergleichsweise klein und schäbig waren, lag, dass sich das Glücksspiel nie wirklich etablierte, weiß man nicht. Trotz hoher wirtschaftlicher Gewinne hat Lost Heaven eine hohe Zahl an Arbeitslosen, so, wie die Meisten großen amerikanischen Städte.
Die Erbauer und späteren Bürger der Stadt waren abergläubische Menschen. Dies spiegelt sich in der Architektur und dem Stadtbild wieder.
Das erste Gebäude aus Stein, welches die Siedler errichteten war eine Kapelle, die im Laufe der Jahre zur Sankt Michaels Kathedrale ausgebaut wurde, welche nun die ganze Stadt überragt.
Als Schutz vor bösen Geistern wurden die Häuser mit Wasserspeiern versehen, welche bis Heute, selbst Neubauten schmücken.
Es gibt nur wenige Friedhöfe, welche allerdings meist außerhalb der Stadt liegen und Teil einer Kappelle sind, welche um die Stadt verstreut gebaut wurden. Ein großer Friedhof liegt ca. 20 Meilen östlich vor der Stadt. Auf ihm liegen häuptsächlich anonyme Gräber.
Wer es sich leisten kann, kauft ein Grab auf einem der abseits gelegenen Friedhöfe, wer sich das nicht leisten kann, wird entweder auf dem großen Friedhof außerhalb der Stadt, oder aber in den Katakomben, die unter der Kathedrale liegen beigesetzt.

Das ist meine Stadt!! xD *zelte aufgeschlagen hat*